« Zurück
Mitarbeitende
C3 | Förderung des ökologischen Verhaltens der Mitarbeitenden

C3.1 Ernährung während der Arbeitszeit

Lebensmittel

So machen wir’s:

Den Mitarbeitenden steht jederzeit Kaffee aus unserer Gastronomiekaffeemaschine, Säfte sowie frisches Obst zur Verfügung. Dieses wird regional, saisonal und / oder biologisch bezogen.

Auch für die Verpflegung bei In-house-Schulungen oder Kundenbesuchen versuchen wir, wenn möglich die Lebensmittel biologisch zu beziehen, jedoch immer regional. In unseren Einkaufsrichtlinien (siehe Punkt A3) haben wir uns hier strengere Vorgaben gesetzt, die wir jedoch noch nicht vollkommen erfüllen konnten.  

Da den Mitarbeitenden keine Kantine zur Verfügung steht, erfolgt die Mittagsverpflegung privat. Mitarbeitende werden jedoch dazu angehalten Strecken mit dem E-Auto, den E-Bikes dem Rad oder zu Fuß zurückzulegen. Zur Müllvermeidung sind wiederverwendbare Essensbehälter vorhanden, die beim Take-away genutzt werden können.

Das sagen die Zahlen:

Da wollen wir hin:

Wir wollen den Anteil an biologisch erzeugten Lebensmitteln steigern. Unter bestimmten Umständen können jedoch auch andere Kriterien als die biologische Erzeugung ausschlaggebend sein (Kooperativen, direkter Bezug, Regionalität und damit Fußabdruck).

Wir steigern, wie in unseren Einkaufsrichtlinien (siehe A3) beschrieben, den Anteil an vegetarischen und veganen Lebensmitteln sowie den Anteil biologischer Lebensmittel.

C3.2 Mobilität zum Arbeitsplatz

So machen wir’s:

Derzeit reist ein Großteil der Mitarbeitenden, bedingt durch den ländlichen Standort des Unternehmens, mit dem PKW an. Vereinzelt werden hierbei Fahrgemeinschaften gebildet. In wenigen Fällen werden öffentliche Verkehrsmittel zur Anreise genutzt. Die E-Autos der Firmenflotte werden explizit auch für den Arbeitsweg angeboten, ebenso stehen den Mitarbeitern E-Bikes als Fortbewegungsmittel zur Verfügung.

Die 2017 bezogenen Büroräume wurden mit Duschen ausgestattet, um den Mitarbeitenden die Anreise mit dem Rad zu erleichtern. Ebenso können die Räder in der Tiefgarage untergestellt werden.

Viele Mitarbeitende nutzen die bestehenden Möglichkeiten und bestreiten den Arbeitsweg mit dem Rad. In 2018 haben vier Mitarbeitenden die zurückgelegte Fahrradstrecke des Arbeitsweges über vier Monate dokumentiert und legten dabei 3032 km zurück. Bahncards und Jobtickets werden Mitarbeitenden, die diese regelmäßig nutzen, zur Verfügung gestellt. Alle werden dazu angehalten Kundentermine, wenn möglich, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder online wahrzunehmen. Ebenso wurde der firmeneigene Fuhrpark um drei weitere Elektroautos erweitert (siehe D3.1).

Zusätzlich können Mitarbeitende im Homeoffice arbeiten, um Fahrtwege zu sparen, dazu wurde die Infrastruktur der Büroräume stark ausgebaut (siehe C1.1 und C1.2).

Da wollen wir hin:

Wir bewerben die zur Verfügung gestellten Mittel (E-Bikes, Fahrgemeinschaften, E-Autos) noch häufiger, um hier eine erhöhte Nutzung dieser zu erreichen.

Wir fördern Fahrgemeinschaften soweit wie möglich (Poolfahrzeug für Fahrgemeinschaften, Akzeptanz möglicher veränderter Arbeitszeiten).

Wir geben finanzielle Anreize, um Mitarbeitende zur Anreise mit Bus, Bahn oder Rad zu bewegen (Bsp: Gesparte CO2-Emissionen werden entsprechend ihrem Kompensationswert für Firmenfeier entlohnt). Wir fördern Homeoffice weiterhin, um durch den Arbeitsweg verursachte Emissionen zu vermindern.

Das sagen die Zahlen:

  • Durchschnittlicher Arbeitsweg der Mitarbeitenden: 30,4 km 
  • Anteil der Mitarbeitenden mit Bahncards: 12% (2019)

C3.3 Organisationskultur, Sensibilisierung für ökologische Prozessgestaltung

Ökologie

So machen wir’s:

Die Thematik Ökologie ist in der Firmenkultur fest verankert und wird auch in gewissem Maße selbstständig von den Mitarbeitern gelebt. Auch bei der Einstellung neuer Mitarbeitenden wird das Umweltbewusstsein der Bewerber in den Entscheidungsprozess miteinbezogen. So soll eine spätere Integration in das Team erleichtert werden. Unsere Vision ist: „Erfolgreicher Umweltschutz, echte Kreislaufwirtschaft, soziale Fairness und die Wende hin zu 100 % Erneuerbaren Energien benötigen Ideen, Mut und Glaubwürdigkeit."

Unsere tägliche Arbeit schafft das dazu nötige Vertrauen: Wir prüfen aufrichtig und unabhängig die Einhaltung von ambitionierten Standards und entwickeln diese aktiv weiter. Wir inspirieren andere Menschen und unterstützen sie bei der Umsetzung von guten Ideen - auf dem Weg zu einer fairen, nachhaltigen und lebenswerten Gesellschaft. Wenn nötig, unterstützen wir pro bono Organisationen oder hilfsbedürftige Menschen im Rahmen unserer Möglichkeiten.“

Bei vielen Gelegenheiten werden nachhaltige oder soziale Themen intern kommuniziert (Emails / Besprechungen). Seit 2019 haben wir hierfür ein extra Chatformat, bei dem alle Mitarbeitenden die Möglichkeit haben über Nachhaltigkeitsthemen zu informieren oder informiert zu werden.

Veranstaltungen (Filme und Vorträge) die eine umwelt- oder sozialrelevante Thematik behandeln, werden intern beworben und teilweise gemeinsam besucht (bspw. Kinobesuch des Films „Wackersdorf“ mit Großteil der Mitarbeitenden). In Schulungen sind ökologische Themen noch nicht fest verankert.

Da wollen wir hin:

Wir unterstützen die Mitarbeitenden auch im Privaten bei einer ökologischen Lebensweise (bspw. Ökostromwechsel).


Wir besuchen oder veranstalten gemeinsame Events mit „grünem Gedanken“ (bspw. Filmabende, Vorträge).


Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber für nachhaltig orientierte Bewerberinnen.

Das sagen die Zahlen:
  • 90%
    Bekanntheitsgrad der Unternehmenspolitik bzgl. ökologischem Verhalten
  • 65%
    Akzeptanzgrad der Unternehmenspolitik bzgl. ökologischem Verhalten

Negativ-Aspekt C3.4 Anleitung zur Verschwendung / Duldung unökologischen Verhaltens


Es befinden sich Fahrzeuge mit hohem CO2-Ausstoß je gefahrenem Kilometer in der Fahrzeugflotte, jedoch keine der sogenannten Oberklasse (>180g CO2/km). Ein Teil dieser wurde 2018 und 2019 bereits durch drei neue Elektroautos (Tesla) ersetzt.  

Aus Sicht des Ressourcenverbrauchs ist jedoch abzuwägen, ob eine weitere Nutzung der übrigen Fahrzeuge möglicherweise sinnvoller als ein Neukauf ist.  Mitarbeitende werden zum schonenden Umgang mit Ressourcen angehalten und zur Mülltrennung aufgefordert.